Was tun gegen Zecken und Grasmilben bei Hunden?

Wenn Hunde im Freien herumtoben, fangen sie sich häufig Zecken und Grasmilben ein, die sich im Fell festsetzen. Mit ihren Bissen lösen die Milben und Zecken starken Juckreiz aus. In manchen Fällen können sie auch Krankheiten übertragen.

Icarex Spazierspray bietet einen zuverlässigen Schutz gegen Parasiten. Es kann auch an der Schnauze, an der Brust und an den Beinen des Vierbeiners problemlos und unkompliziert angewendet werden. Welche weiteren Massnahmen helfen, Zecken und Grasmilben loszuwerden? Und was kann man zur Vorbeugung unternehmen?

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Wie entsteht ein Zecken- und Grasmilbenbefall beim Hund?

Auf Wiesen mit langem Gras lauern Zecken und Grasmilben an Grashalmen auf einen passenden Wirt. Wenn ein Hund über die Wiese läuft, bleiben die Parasiten leicht in seinem Fell hängen. Dies geschieht an trockenen und warmen Tagen besonders häufig. Vom Hund können die Spinnentiere dann auch auf den Menschen übertragen werden.

Woran erkennt man einen Befall mit Grasmilben?

Grasmilben und Zecken lösen beim Hund einen starken Juckreiz aus. Wenn er sich vermehrt kratzt oder auf dem Boden wälzt, ist dies ein klares Anzeichen. Der Speichel von Zecken und Grasmilben kann Krankheiten übertragen und allergische Reaktionen auslösen. Dies macht sich in Form von Pusteln, Haarausfall, Schwellungen und Hautstörungen bemerkbar. Besonders häufig lässt sich ein Befall mit Zecken und Grasmilben an den Ohren, den Achseln und den Pfoten beobachten. Aufgrund der dünnen Haut finden die Spinnentiere dort gute Voraussetzungen für Bisse vor. Bei genauem Hinsehen erkennt man Grasmilben als kleine orange Punkte.

Welche Mittel helfen gegen Grasmilben und Zecken?

Bei einem geringfügigen Befall genügt es, die juckenden Hautstellen des Hundes zu versorgen. Nach der Nahrungsaufnahme fallen die Grasmilben ohnehin vom Wirt ab. Hilfreich ist die Anwendung eines Milben-Sprays, die sowohl vorsorglich als auch bei einem bestehenden Befall genutzt werden können. Bei einem intensiven Zecken- und Milbenbefall sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen.


Zecken bei Hunden loswerden (Bild: Pixel-Shot – shtuterstock.com)

Bewährte Hausmittel gegen Zecken und Grasmilben

Gegen einen Befall mit Flöhen, Zecken und Grasmilben helfen einige bewährte Hausmittel. Neemöl enthält Wirkstoffe, die auf Insekten abschreckend wirken. Es kann als Hundeshampoo oder als Spray angewendet werden. Neemöl sollte nicht an entzündeten oder wunden Stellen genutzt werden, da es die Haut reizt. Gegen Grasmilben und Zecken an den Pfoten hilft ein warmes Pfotenbad mit Kernseife. Es vermindert den Juckreiz und löst vorhandene Milben ab. Im Anschluss werden die Pfoten mit klarem Wasser abgespült. Als weiteres Hausmittel kommen Produkte auf der Basis von Aloe Vera in Frage. Als Spray, Salbe oder Lotion beruhigen die Mittel gereizte Hautstellen.

Vorbeugung gegen einen Zecken- und Grasmilbenbefall

Während der Grasmilbensaison zwischen Juni und Oktober sollten Sie Gassi-Strecken bevorzugen, die auf befestigten Wegen verlaufen und Wiesen mit hohem Gras meiden. Kontrollieren Sie regelmässig die Pfoten, die Achseln und die Innenschenkel des Vierbeiners. Ferner sollten Hundebesitzer im eigenen Garten das Gras möglichst kurz halten. Zudem verhindert regelmässiges Wässern des Rasens die Ansammlung von Milben. Des Weiteren trägt eine Ektoparasitenprophylaxe durch einen Tierarzt zur effektiven Vorbeugung bei.

 

Titelbild: EniIusheva – shutterstock.com